Menschen mit erworbenen Hirnschäden

Arbeit hat für uns alle eine große Bedeutung – so auch für Menschen mit erworbener Hirnschädigung (MeH).

 

Im Arbeitsalltag, wie im Konzept der AGWfMeH beschrieben im Rahmen der Eingliederungshilfe, entwickeln sie Selbstvertrauen, erfahren Anerkennung und erhalten ein Arbeitsentgelt. Für die Maßnahmeteilnehmer ist es von großer Bedeutung, dass sie weiterhin fähig sind, etwas zu leisten. Es gilt, jedem Einzelnen eine seinen Fähigkeiten und Neigung entsprechende, als sinnvoll erlebte Arbeit zu bieten. Dabei muss der einzelne Arbeitsplatz an den jeweiligen Menschen angepasst werden, da die Bandbreite der Folgen einer erworbenen Hirnschädigung riesig ist. Es werden vor allem auch die vor der Hirnschädigung erworbenen berufspraktischen Fähigkeiten mit berücksichtigt, um so die beruflichen Erfahrungen, wenn gewünscht, mit einbinden zu können.

Ziel ist eine individuelle berufliche Förderung und, wenn möglich, die Wiedereingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung beziehungsweise Neufindung von Perspektiven für das Leben nach einer erworbenen Hirnschädigung. Zudem geht es zusätzlich darum die Eigenmotivation zu steigern, die Verbesserung sozialer Kompetenzen sowie die Akzeptanz der Krankheit zu fördern. Die Steigerung des Selbstwertgefühls, die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die Steigerung der Belastbarkeit und die Vermittlung beziehungsweise Schulung berufsrelevanter Fähigkeiten spielen eine weitere, bedeutsame Rolle für eine gelingende Arbeit mit Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Quelle: www.wfmeh.de

Die BWB ist Gründungsmitglied der AGwfMeH