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// August 29, 2011

Staatssekretärin besuchte Industrieforum der Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB)

Rubrik: Kurzmeldungen, Newsarchiv

Pressemitteilung

Berlin, 25. August 2011. „Es ist wichtig, dass in dieser Stadt für behinderte Menschen Arbeit da ist“, sagte Almuth Hartwig-Tiedt. Die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und Politikerin der LINKEN besuchte am Dienstag das Industrieforum der Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB).

Das Industrieforum der BWB hat das Ziel, Vertreter der Berliner Industrie und die Verantwortlichen der BWB zu vernetzen. Hier werden Aufträge vermittelt und Kontakte gefestigt, damit Menschen mit Behinderungen Arbeit finden. Vorsitzender des Industrieforums ist Herr Norbert Geyer von der Geyergruppe und leidenschaftlicher Vertreter des Industriestandorts Berlin. Geyer und die BWB begrüßten die Teilnehmer, darunter die Semperlux AG, die Collonil KG, TE Connectivity (ehemals ADC Krone) und die Firma Brose Fahrzeugteile in der Porsche-Diesel Manufaktur, der Traktorrestaurationswerkstatt der BWB.

Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt lernte bei einem anschließenden Rundgang durch den Standort BWB-Nord in der Westhafenstraße 4 verschiedene Mitarbeiter und deren Arbeit kennen. Sie zeigte sich beeindruckt. „Dass behinderte Menschen in Unternehmen tätig und angestellt werden, sollte ein Trend werden“, sagte Hartwig-Tiedt. Nach ihren Erfahrungen hätten vor allem Frauen mit Behinderungen Schwierigkeiten, einen Job zu finden.

Geschäftsführerin Dr. Gabriele Rössler verwies auf die vielfältigen Erfahrungen der BWB. „Industrie und BWB stehen zusammen für die Beteiligung behinderter Menschen an der Arbeitswelt. Wir wirken so auch dem Arbeitskräftemangel in Deutschland entgegen.“ Rössler benannte die Stärken der BWB: Aufträge werden termingerecht, in räumlicher Nähe zu Kunden und in hoher Qualität erledigt – und das zu guten Preisen. Der Erlös, den die BWB zu großen Teilen mit den wichtigsten Industriepartnern erzielt, sichert die Entgelte der behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und entlastet die Sozialkassen.

Der Unternehmer Norbert Geyer wünschte sich von der Senatsverwaltung ein noch deutlicheres Plädoyer für den Industriestandort Berlin – auch im Sinne behinderter Menschen. „Wir sollten in Deutschland, vielleicht sogar in Europa die Glocke für Berlin schlagen“, sagte Geyer.

Die Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB) gibt es seit genau 49 Jahren. Sie bietet derzeit mehr als 1.500 behinderten Menschen Arbeit und eine berufliche Entwicklung.

 

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